Sei dabei - Projekte 2010
Projektbericht: Unsere einmalige Donauschiffsfahrt!
Durch das Projekt SEI DABEI wurde Mieterinnen der Anlage Wiener Flur ein lustiger schöner Nachmittag ermöglicht. Es begann mit einer lustigen U-Bahn Fahrt. Beim Schwedenplatz angekommen brauchten sie eine kleine Stärkung bei einer Tasse Kaffee. Um 15 Uhr durften sie an Bord gehen. Da es mit der Zeit am Deck schon kühl wurde, gingen sie unter Deck. Die Stimmung in der Gruppe war so schön und lustig, dass man es mit Worten gar nicht beschreiben kann. Jeder brauchte ein Taschentuch für die vielen Lachtränen. Der Kapitän war von dieser Gruppe so angetan, dass er kurzer Hand beschloss, sich zu der Gruppe zu gesellen.
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Projektbericht:Spielen, feiern, kommunizieren
Ein geselliges Miteinander ballbegeisterter Kinder und ihrer Eltern hat am 14. August ab 16 Uhr auf dem Simmeringer SGP-Platz stattgefunden. Trotz Anfangs trüber Wetteraussichten, die einen Strich durch die Rechnung zu machen drohten, sind zahlreiche Familien der Einladung zu Spiel, Musik, Gegrilltem und alkoholfreien Getränken gefolgt. Als sich die Sonne doch noch blicken ließ, waren die kleinen Gäste schon im Parcours der Spielstraße oder beim Sackhüpfen zugange. Schließlich winkte für jeden Teilnehmer und jede Teilnehmerin ein kleines Geschenk. Doch nicht nur die Kinder, auch die Eltern haben sich gut und vor allem miteinander unterhalten und so trugen alle der knapp 100 Beteiligten mit ihrer regen Mitwirkung zu einem gelungenen Nachmittag bei.
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Seit einem Jahr blüht es im zuvor brach liegenden Innenhof unseres Wohnhauses in der Diemgasse. Seit einem Jahr ist dieser farbenfrohe und mit viel Liebe gestaltete Garten zum Ort der Begegnung geworden. HausbewohnerInnen, die seit Jahrzehnten durch dieselbe Haustüre gehen, lernen sich am Gartenzaun kennen. Jeder der möchte pflanzt und erntet mit. Eine Fülle an Kräutern gedeiht neben Zucchini, Kürbis und anderen Gemüsepflanzen. Dazwischen wachsen unzählige Blumen, Johannisbeeren, Erdbeeren und Efeuranken. Alle Beete sind durch kleine Wege verbunden, in denen man ein wenig spazieren und sich im frischen Grün verlieren kann.
Die Setzlinge sind Ableger aus Mamas Garten, von HausbewohnerInnen, FreundInnen und vom Straßenrand. Früh morgens trifft man den Hausältesten schon beim Gartenwässern, etwas später die ehemalige Hausmeisterin aus Serbien mit ihrem Morgenkaffee. Die lauen Sommerabende nützen vor allem die jüngeren HausbewohnerInnen zum gemütlichen Zusammensitzen. Oft wird im Haus auch musiziert, bis vor kurzem allerdings nur in den Wohnungen. Bis der älteste Nachbar anregte, ein Konzert zu veranstalten – immerhin wolle er mal hören was die KünstlerInnen im Haus für Musik machen. Es dauerte nicht lange und ein Gartenkonzert organisierte sich praktisch wie von selbst. Viele HausbewohnerInnen brachten selbstgemachten Kuchen und Aufstriche mit, Bowle wurde gemacht und Brot eingekauft, sogar jene Nachbarn, die gar nicht beim Konzert dabei sein konnten spendeten einen Beitrag. Das Gartenkonzert war bereits in der Vorbereitungszeit ein gemeinschaftliches Ereignis für das ganze Haus.
Am Konzertabend fanden sich etwa vierzig Leute im Haushof ein. Auch Freundinnen und Freunde mischten sich unter die Konzertgäste. Das Konzert begann mit lieblicher Blockflöten- und Gitarrenmusik und blumigen Garten-Zweizeilern aus dem zweiten Stock. Eine Mischung aus Selbstgeschriebenem, Chansons, Lieblingsliedern aus allen Musikrichtungen und klassischem Wiener Lied erfreuten die Gäste. Eine feierliche Stimmung lag über dem Abend. Die HausbewohnerInnen waren wunderbare Gastgeber und Publikum zugleich, belohnt vom schmunzelnden Kopfschütteln des einen oder anderen Gastes darüber, was man aus einem zuvor ungenutzen Haushof alles machen kann.(Bilder durch anklicken vergrössern)
Projektbericht: Schweinskotelett trifft Lammkotelett
Unter diesem Titel trafen sich am 31.07. im Naturfreundebad Alte Donau Menschen verschiedenen Alters und unterschiedlicher Herkunft. Sie wollten gemeinsam reden, baden, grillen, musizieren und singen.
Zusammengekommen sind diese Menschen durch unterschiedliche Aktivitäten im Grätzl.
Sie alle haben keine Berührungsängste vor Älteren, oder vor Menschen mit anderer Herkunft.
So haben z.B. PensionistInnen das Projekt „Türkisch lernen für den Urlaub“ gestartet, wo neben dem Spracherlernen auch die Anwendung nicht zu kurz gekommen ist. So gehen sie gemeinsam türkisch Essen oder Einkaufen.
Andere Projekte waren gemeinsame Wanderungen, Radausflüge oder Stadtrundfahrten, die zu einem besseren Kennenlernen unserer gemeinsamen Stadt, aber auch der anderen Bevölkerungsgruppen beigetragen haben.(Bilder durch anklicken vergrössern)
Projektbericht : Der Reumannhof in neuem Glanz
Das Fest war ein voller Erfolg: über 300 BesucherInnen kamen zu unserem Flohmarkt und Sommerfest.
Die verschiedensten Gruppen saßen bei Würsteln und alkoholfreien Getränken zusammen und konnten in unterhaltsamen Gesprächen viele neue Kontakte knüpfen. Die ständige musikalische Untermalung brachte so Manche zum Mitsingen und die Stimmung war bis zum Ende sehr gut.
Die einzelnen Programmabläufe wie Kinderschminken, WM-Pickerltauschbörse sowie ein Jonglierworkshop wurden von JUNG und ALT gleichzeitig genutzt und zauberten viele bunte, lächelnde Gesichter in die Veranstaltung. Auch das sonnige Wetter hat uns nicht im Stich gelassen und alle, sowohl VeranstalterInnen als auch BewohnerInnen und Gäste waren mit dem Tag zufrieden.(Bilder durch anklicken vergrössern)
Projektbericht: „Zusammenkommen im Innenhof“
Bei wunderschönem Sommerwetter begann unser Fest um 17 Uhr und die ersten Gäste genossen gleich alkoholfreie Bowle und Salate. Unsere Grillmeister werkten eifrig und so konnten die Gäste bald die kulinarischen Köstlichkeiten genießen.. Geplant war ein großes Kennenlernfest der AnrainerInnen des Hauses, sowie der im Haus befindlichen NGO’s, Profitorganisationen, wie auch der philippinischen Religionsgemeinschaft, die im Innenhof beheimatet ist. Insgesamt nahmen ca. 80 Personen teil. Jung und alt, Menschen aus unterschiedlichsten Herkunftsländern genossen die entspannte Stimmung im hauseigenen Garten und es wurde viel geplaudert, gelacht und Erfahrungen ausgetauscht. Aufgrund der guten Stimmung und des entspannten Miteinanders dauerte das Grillfest bis tief in die Nacht…, die Letzten „räumten“ den Garten um 3 Uhr morgens.
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Projektbericht: „Wir reinigen unseren Bau“
An einem zunächst sonnigen Samstag trafen sich über vierzig Kinder des Gemeindebaus zu einem gemeinsamen Putznachmittag. Ziel war es, den Kindern und Jugendlichen vor Augen zu führen, wie wichtig Sauberkeit im Gemeindebau für alle ist. Wir haben diese Veranstaltung ganz auf unsere Jugend abgestimmt, da diese eine Vorbildfunktion auch für die Erwachsenen haben können.
Jugendliche und Kinder allen Alters und ethnischer Herkunft strömten voller Tatendrang zusammen Westen, Kapperl, Mistsackerln, Handschuhe und Zwicker für den Mist wurden verteilt. Nach einer kurzen Instruktion gingen die Kinder und Jugendliche, unterstützt von einigen Erwachsenen, auf Mistjagd. Das Ganze fand unter den BewohnerInnen der Anlage großen Anklang. Leider fing es nach einiger Zeit, wie mit Kübeln zu regnen an, sodass schon ein Abbruch in Erwägung gezogen wurde, doch die Kinder blieben voller Eifer bei der Sache... Trotzt starkem Regen und Wind, klaubte sie weiter, Stück um Stück. Am Ende hatten sie ca. 25 Mistsackerl mit allem möglichen Mist voll, der dann unter Beifall in die großen Mistbehälter entsorgt wurden.
Diese Veranstaltung mit unseren Kindern hat uns gezeigt, was Miteinander und Füreinander bedeutet, und wie Menschen verschiedener Herkunft in unserem Gemeindebau zusammen leben können.(Bilder durch anklicken vergrössern)
Projektbericht: „interkulturelles, intergeneratives Tischtennisringerl“
Nicht das Gewinnen, sondern Spiel und Spaß standen im Vordergrund. Unter diesem Motto trafen sich 23 Menschen aus 9 unterschiedlichen Herkunftsländer zu einem Tischtennisringerl. Mehrheitlich Jugendliche waren gekommen, doch auch ein 65 jähriger Teilnehmer war mit von der Partie. Die Idee des Initiators war es, dass es möglichst bunt, vielfältig und nationenreich werden sollte, aber auch, dass alt und jung sich treffen. Beim Spiel galt es, unterschiedliche gemeinsame Ziele zu erreichen, was die SpielerInnen motivierte kooperativ und respektvoll zu agieren. Beworben wurde die Aktion im nahe gelegenen Park und durch Aushänge in den Häusern der Nachbarschaft. Alle TeilnehmerInnen konnten am Ende der gelungen Veranstaltung einen Tischtennisschläger mit nach Hause nehmen und viele freuen sich auf die nächste Tischtennissession.
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