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Sei dabei - Projekte 2010

 

 

Projektbericht: „Kochen verbindet“

Frauen aus Margareten treffen sich zum gemeinsamen Backen. Vielleicht nichts Außergewöhnliches,  wenn die Personen einander kennen. In diesem Fall war es jedoch ein bisschen anders. Die Initiatorin und ihre Freundinnen luden Damen der Deutschkurse des Vereins „Station Wien“ zum gemeinsamen Backen, plaudern und Pläne schmieden ein.
Die Zutaten für Vanillekipferl, Husarenkrapferl, Witwenküsse, Engländer, Dotterbusserl, Trüffelkugerl, wurden gemeinsam eingekauft, ausgewogen, verarbeitet und dann bei Kaffee und Tee verkostet. Jede Frau nahm die Rezepte und manch Backerergebnisse als Kostproben für die Familie daheim mit, genauso wie das Wissen, dass es weitere gemeinsame Aktivitäten geben wird.

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Projektbericht: „Ein Haus wird 40“

Ende April feierten die BewohnerInnen eines Hauses im 10. Bezirk das 40 jährige Bestehen ihres Hauses. Die Initiatorin dieser Initiative wollte diese Gelegenheit am Schopf packen, um AnrainerInnen, die schon seit 40 Jahren in dem Haus wohnen mit MieterInnen, die noch nicht so lange dort wohnen, bekannt zu machen.
In einer lockeren, lustigen Atmosphäre konnten bei slowenischen Grillspezialitäten, libanesischen Schmankerln und Wein aus dem Burgenland manche Unstimmigkeiten angesprochen werden. An Jahren ältere MieterInnen plauderten mit den jungen MieterInnen und machten auf einige Dinge aufmerksam. Ein junger Mieter aus Niederösterreich, meinte „Ich habe geglaubt, dass man in Wien anonym bleiben muss. Schön, dass das hier im Haus nicht gilt!“

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Projektbericht: „Kaiseki“

Die beliebten, gern besuchten Sushirestaurants in Wien - wer kennt sie nicht?! Auch die Initiatorin ist ein Shusifan. Bei Besuchen ihres Stammshusilokals kam sie mit den Angestellten ins Gespräch und merkte, dass diese so gut wie keine engeren Kontakte zu Wienerinnen und Wiener haben, außer zu den Gästen im Lokal. Und so entstand die Idee, die gesamte Besatzung des Restaurants zu sich nach Hause einzuladen, dazu die eigenen FreundInnen, um dann gemeinsam Gerichte der japanischen Kaiseki-Kochkust zu erlernen. Das besondere an diesem „Koch“kurs lag darin, dass die Kaisekikunst, nicht allein vom „handwerklichen“ Können des Koches abhängt, sondern dass sie darüber hinaus eine Philosophie des Anrichten, des ästhetischen Empfindens ist.
Und so wurde gemeinsam gekocht, gegessen und viel gequatscht. Alle Gäste freuten sich über den anregenden Austausch und neue Freundschaften wurden geschlossen.

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!Projektbericht: Silvestermenü für Gäste ohne festen Wohnsitz und AnrainerInnen der Gebrüder Lange Gasse.

1.PLATZ 2010! Mehr Info hier...

Eine Gruppe hochmotivierter Jugendlicher hat als soziale Silvesteraktion unter dem Motto: „Zuerst ein Fest für die anderen, dann die eigene Party“ ein Essen für Gäste ohne festen Wohnsitz im 15. Bezirk veranstaltet, zu dem sie auch die BewohnerInnen der Gebrüder Lange Gasse eingeladen hat.
Stattgefunden hat das Ganze im Festsaal der in der Gasse beheimateten Schule. Ein extra aufgebauter Punschstand  in der Aula der Schule wurde zum Kommunikationstreffpunkt. So konnte sich dort ein reger Austausch zwischen den BewohnerInnen der Umgebung, den Jugendlichen und den Obdachlosen entwickeln.
Im festlich geschmückten Hortspeisesaal servierten Mädchen und Burschen den cirka fünfundsiebzig Gästen ein 3-gängiges Menü: Rindsuppe mit Grießnockerl, Filet Colbert und Brownies mit Schokoladesauce und Schlagobers.
Am Ende des Festes gab es für jeden Gast ein kleines Geschenk und ein,  „Bis zum nächsten Jahr!“

 

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Projektbericht: „Winterfest der Religionen“

Ein Fest für Familien aus unterschiedlichen Religionen. Hier kamen Menschen zusammen, um über ihre religiösen Grenzen hinweg, gemeinsam ein Winterfest zu feiern.  Nach anfänglichen Berührungsängsten verloren Kinder, wie Erwachsene schnell die Scheu und spielten miteinander beziehungsweise tauschten sich über verschiedene Bräuche und religiöse Traditionen aus. Die mutigsten unter den Kindern trugen sogar Gedichte vor oder sangen Lieder!

 

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Projektbericht: „Nikolo bei den Adolos“

Für die Kinder in der Adolf Loosgasse, die sich selbst Adolos nennen, gab es dieses Jahr eine tolle Überraschung: Der „echte“ Nikolo – nicht so einer mit aufgeklebten Bart! - schaute bei ihnen vorbei.
Zunächst mussten aber alle ganz brav sein, die Geburtstagskinder des Monats wurden mit kleinen Geschenken gefeiert und dann, als die Stimmung bei Lichterketten und Naschereien am Höhepunkt war, kam der Nikolaus.
Nachdem sie sich über verschiedene Weihnachtsbräuche ausgetauscht hatten, bei dieser Diskussion beteiligten sich auch die anwesenden Eltern, bekamen alle ein kleines Säckchen mit Geschenken, das der Nikolo aus seinem großen Sack zog.
Und um auch nächstes Jahr wieder vom Nikolaus bedacht zu werden, halfen alle beim Aufräumen, bevor sie fröhlich nach Hause gingen.

 

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Projektbericht: „Weihnachtsfest im Wintergarten“

Im Nachbarschaftsgarten des Reumannhofes fand dieses Jahr erstmalig ein großes Winterfest statt.
Gemeinsam wurde der Nachbarschaftsgarten weihnachtlich geschmückt und der Nikolo brachte Kindern, wie auch Erwachsenen kleine Geschenke. So manche BewohnerIn hatte Freudentränen in den Augen, da ein solches Fest seit er/sie hier lebt noch nicht stattgefunden hat.
Ausgeklungen ist dieser gelungene Tag bei Kinderpunsch und Würschteln. Dank musikalischer Untermalung blieben viele AnrainerInnen und Gäste trotz einsetzender Kälte noch lange sitzen und unterhielten sich angeregt.

 

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Projektbericht: „Auch wir essen süß und sprechen süß“

Wir leben in einem Neubau, kaum eineR kennt seine NachbarInnen, wenig wurde bis jetzt miteinander gesprochen. Daher luden wir alle MieterInnen des Hauses zu einem kleinen Fest in unsere Wohnung.

Viele folgten der Einladung, es wurde nicht nur miteinander geplaudert, sondern es wurden auch Probleme innerhalb des Hauses besprochen. Auch die Spannungen zwischen BewohnerInnen mit und ohne Migrationshintergrund waren Thema und wurden in lockerer Atmosphäre größtenteils abgebaut. Alle TeilnehmerInnen waren von diesem Nachmittag begeistert, Folgetreffen werden sicher stattfinden...

 

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Projektbericht: „Schule im Park“

Die Aktion – SchülerInnen schenken alkoholfreien Punsch an BesucherInnen im Park vor ihrer Schule aus - war ein voller Erfolg. Wir haben pünktlich begonnen, und alles bis auf den letzten Tropfen verschenkt.
Die SchülerInnen waren begeistert und mit vollem Enthusiasmus bei der Sache. Interessanterweise haben besonders zwei  der Integrationsschüler die Aufgabe übernommen, fremde Personen für unseren Punsch zu erwärmen. Jene, die unsere Aktion in Anspruch genommen haben, waren begeistert: Einige Parkarbeiter, eine alte Dame, die selbst schon in dieses Schulgebäude als Schülerin ging (damals noch Mädchen-HS), und einige Mütter mit ihren Kindern. Eine Mutter hat auch angeregt, diese Aktion im Sommer noch einmal zu wiederholen – trotz Sonnenschein war es natürlich bitterkalt und die Anzahl der PassantInnen war nicht übermäßig. Diese Dame hat auch unsere Wahrnehmung bestätigt, dass sich viele ParkbesucherInnen in Anbetracht der pubertierenden, z.T. halbstarken Jugendlichen oft etwas unwohl fühlen.
Insgesamt betrachten wir das Projekt als echt gelungene Sache – für die SchülerInnen und PassantInnen. Auch wenn viele unser Angebot nicht annehmen wollten (viele schienen auch verwundert, dass wir nichts von ihnen wollen, sondern gratis etwas anbieten), so gab es doch verbalen und direkten Kontakt zwischen ParkbesucherInnen und den Jugendlichen.

 

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Projektbericht: Silvester im Flüchtlingshaus

Zu Silvester machten sich eine Gruppe von 15 Erwachsenen, Kindern und Jugendlichen auf ins Flüchtlingshaus in der Braunspergengasse um gemeinsam mit einigen dort lebenden Familien einen geselligen, anregenden Nachmittag zum Jahresabschluss zu verbringen.
Anfänglich war noch ein schüchternes einander Kennen lernen notwendig. Durch einige lustige Spiele war aber das Eis bald gebrochen. Die Unterschiedlichkeit und kulturelle Vielfalt von acht verschiedenen Nationalitäten wurde zum gegenseitigen Geschenk. Es wurde gelacht, gebastelt, Schokokugeln wurden hergestellt, es wurde gesungen und gespielt.

 

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